Wenn du ein „Brand gründen“ willst, bist du dir bestimmt unsicher dabei, was alles schief laufen könnte. Und ich sage dir ganz ehrlich: Einiges.
Deshalb bekommst du jetzt eine Schritt für Schritt Anleitung für Anfänger, ohne Overload oder Marketing-Buzzword-Bingo. Und mit ein paar Truthbombs, die man manchmal hören muss (weil sonst wär ich ja nicht ich, gell?). 💣
Ich habe in den letzten 18+ Jahren Marketing und Markenarbeit so viele Neugründungen, Rebrandings und Agenturprozesse gesehen, dass ich dir eins versprechen kann (ohne falsche Garantien, eh klar): Das Prinzip ist immer gleich.
Und wenn du es einmal verstanden hast, fühlt sich das Brand gründen plötzlich nicht mehr wie Chaos an, sondern wie: „Okay… ich weiß, was ich jetzt tue.“ 🌚
Heute bekommst du also den Ablauf aus meiner Praxis, der dich vor Klassikern bewahrt wie 6.000 Euro in Visitenkarten und Flyer zu verwandeln, bevor überhaupt ein einziger Euro Gewinn reinkommt. Jesses Maria.
Warum beim Brand gründen so viele falsch anfangen
Beim Brand gründen greifen viele zu den zwei Dingen, die am schnellsten Dopamin bringen:
- Du fängst an mit Design: weil das der sichtbare Teil ist. Logo, Visitenkarten, Etiketten, Website. Sieht professionell aus und man hat schon mal was in der Hand. Wenn das Logo und Website stehen, dann fängst du an zu launchen und zu verkaufen.
Macht aber noch lange kein Geld. Im Gegenteil: Wenn das Marken-Fundament fehlt, verbrennst du Budget ohne dass die Website oder dein Laden überhaupt Kundschaft anzieht. - Marketing und Werbung: weil man ja schnell Geld verdienen will. Deshalb macht man Werbung. Verständlich. Aber Werbung verstärkt nur, was schon „da“ ist. Wenn „da“ noch unklar ist, verstärkst du… Verwirrung.
Jaaaa, so ist das, ganz ehrlich ;–)
Und die Nummer 3 wird gerne ignoriert, teilweise jahrelang: - Markenstrategie: weil sie sich nicht „greifbar“ anfühlt. Dabei ist sie der Grund, warum später alles leichter wird. Wirklich alles: Was auf deinen Flyern stehen soll, wie die Website aussieht, Angebote, Preisfindung, Designentscheidungen, Neukundschaft gewinnen, Kollaborationen, Influencer Marketing, sogar die Frage, ob du überhaupt Bock auf Instagram hast.
WTF Fakt: Beim Brand gründen ist das Logo eher das Dach, nicht das Fundament. Wenn du das Dach zuerst baust, fliegt es dir beim ersten Windstoß weg.
Mehr dazu findest du hier Eigene Marke gründen: 5 entscheidende Schritte, die dir später Tausende Euro sparen können
Der richtige Ablauf bei Neugründungen: Erst prüfen, dann bauen
Hier kommt der Ablauf, den du ab jetzt wie einen kleinen inneren Marken-Kompass nutzen kannst. Beim Brand gründen gibt es 3 Gates:
- Naming-Gate: Sind dein Wunschname und Marke frei?
- Positionierungs-Gate: Warum, was, für wen, wie?
- Übersetzungs-Gate: Erst Strategie und die in Design und Marketing (Website, Flyer, Instagram, …) übersetzen. Nicht starten mit dem Design!
Wenn du genau diese Reihenfolge einhältst, wirst du nicht zu der Person, die am Ende sagt: „Ich habe so viel gemacht und investiert… aber es kam nichts zurück.“ 💔
Lass uns das mal im Detail ansehen…
Anleitung: Brand gründen ohne Geld zu verbrennen
Schritt 1: Naming Gate, ist dein Name überhaupt frei?
Bevor du dich emotional an deinen Markennamen bindest wie an deine Ex, kommt der nüchterne Teil: Ist der Name als Marke noch frei?
Für Deutschland kannst du kostenlos im DPMAregister recherchieren. Das ist das offizielle Register vom Deutschen Patent und Markenamt.
Für EU weit wird oft TMview genutzt. Das Tool bündelt Marken aus EU Ämtern und weiteren teilnehmenden Ämtern.
⚡️ Mini Ablauf, der dich nicht überfordert:
- Schreib dir deine Namensvariante auf
- Prüfe sie im DPMAregister, dann in TMview. Bitte achte auf phonetische Ähnlichkeiten und Co.
- Prüfe zusätzlich Domain (einfach oben in deine Leiste beim Browser eingeben) und Social Handles (einfach auf Instagram / Tiktok etc. eingeben), bevor du irgendwas druckst
- oder buche eine Beratung bei mir (keine Rechtsberatung)
- oder hole dir dieses Buch zu Markenrecht*
*Transparenzhinweis: Es handelt sich um Affiliate-Links. Wenn du über so einen Link kaufst, erhalte ich ggf. eine kleine Provision, mit der du meine Arbeit unterstützt. Für dich bleibt der Preis genau gleich.
💣 Truthbomb: Wenn du diesen Schritt beim Brand gründen überspringst, kann alles danach teuer werden. Website, Etiketten, Flyer, sogar dein Insta Handle.
Es gab Unternehmen, die Marketingmaterialien im Wert von über 20.000€ vernichten mussten, weil es den Namen schon gab und sie eine Abmahnung erhalten haben…
(QUELLE REEL)
Wenn du jetzt merkst: „Oh… der Name ist nicht frei“, dann hast du zwei Optionen:
✘ → Bye Bye sagen, Tränen wegwischen und
✔︎ Neues Naming entwickeln (oder professionell dabei supporten lassen)
Oder auf Risiko spielen und hoffen, dass man dich nicht erwischt und du nicht abgemahnt wirst.
Schritt 2: Positionierungs Gate, dein Outstanding Moment
Jetzt kommt der wichtigste Schritt beim Brand gründen, und ja, er ist weniger ansehnlich als ein Logo. Dafür ist er der Grund, warum deine Marke später überhaupt verkauft.
Du brauchst eine Positionierung, die Menschen denken lässt:
„Oh mein Gott, genau das will ich!!! Nimm mein Geld!!“ ✨
Ich mag dafür die 4 Fragen, die in meinem US-Strategie-Prozess als Grundgerüst dienen, und du als klare Basis nutzen kannst:
Die 4 Fragen, die alles entscheiden
1) Warum gibt es dich?
Als konkretes Problem, das du löst.
2) Was machst du?
Was verkaufst du und welches Ergebnis bekommt jemand bei dir?
3) Für wen ist das?
Nicht „für alle, die schöne Dinge mögen“. Sondern konkret.
4) Wie unterscheidest du dich?
Warum sollten sie bei dir kaufen und nicht bei den 30 anderen, die das Gleiche machen wie du?
Jede dieser Antworten auf diese Fragen hat eine Bedeutung und Zuteilung. Sie ist im Backend verknüpft mit Disziplinen wie: Design, Werbung, Flyer, wie deine Texte auf der Website klingen, etc.
Deine Antworten geben das alles vor, denn bei deiner Marke entwickelt sich alles aus dir heraus. (Das ist das, was wir im Workshop zusammen machen)
Wenn du also nur diesen Teil sauber machst, wirst du beim Brand gründen eine Marke mit klarer Kante und klarer Anziehung.
👉 Wenn du bei „für wen“ noch wackelst, lies meinen Artikel „Zielgruppe finden: So definierst du in 4 einfachen Schritten, für wen deine Marke wirklich da ist“.
Schritt 3: Der 6.000 Euro Fehler, eine Story aus der echten Welt
Letztens hatte ich im Aufzug ein Gespräch mit einem Gründer. Er hatte ein Antiquitätengeschäft. Wirklich ein feiner Mensch. Guter Geschmack, gutes Gespür, tolle Ware. Und beim Brand gründen hat er den Klassiker gemacht:
Er hat zuerst Visitenkarten und Flyer machen lassen.
Richtig hochwertig. Prägung. Cut-Out. Schönes, festes Papier. Premium Feeling.
Dazu ein mehrseitiger, Aufwändiger Flyer in hoher Stückzahl.
Inklusive Texten und Designentwicklung.
Kostenpunkt insgesamt: circa 6.000 Euro.
Er ließ alle Flyer verteilen. Kostete auch nochmal so um die 50, aber sind ja dann nur noch Peanuts.
Er freute sich schon auf die ganzen Anfragen!
Und dann passierte: Nichts. Keine Anfragen Explosion. Keine neue Laufkundschaft. Nur Miese.
Weil ein Flyer ohne Positionierung einfach nur ein seelenloses Stück ChatGPT-Agentur-Papier ist. Außerdem war a) einfach noch nicht der passende Zeitpunkt dafür und b) die falsche Marketingmaßnahme. Aber klar, hat sich die Agentur über das Geld gefreut 🤡
Er hätte vorher drei Fragen beantworten müssen:
- Wer bringt mir am meisten Geld mit dem wenigsten Aufwand?
Sind es Sammler? Innenausstatter? Erben, die Nachlässe auflösen? Touristen? - Wie erreiche ich diese Menschen?
Über Flyer, Visitenkarte oder etwas anders? Wann sollen sie den sehen, und wo genau liegt er aus? - Welche Message muss drauf, damit jemand denkt: „Genau das brauche ich!!!“
Dafür musst du wissen, was die Konkurrenz sagt, zu welchem Zeitpunkt du deiner „Zielgruppe“ begegnest und wie du dich abhebst.
- Statt „Antiquitäten An und Verkauf“ hätte man je nach Zielgruppe etwas formuliert wie:
- „Diskrete Nachlass Beratung, faire Bewertung, Abholung möglich“ (triggert Sicherheit und Zeitersparnis)
- oder
- „Einzelstücke für den hochwertigen Eyecatcher zuhause, bei dem Freunde und Nachbarn neidisch wissen wollen „wo hast du das denn her““ (triggert Stolz)
Und DANN erst die Design Frage:
Wie muss die Visitenkarte aussehen, damit sie bei genau diesen Menschen Vertrauen auslöst?
Brauche ich überhaupt Flyer oder erreiche ich meine Kundschaft besser über Google, Kooperationen, Empfehlungen, Pinterest oder lokale Netzwerke?
Was muss auf meinen Flyern stehen, damit sich meine Kundschaft besser verstanden fühlt als von sämtlicher Konkurrenz?
Wenn sie deinen Flyer in die Hand nehmen oder deinen Shop besuchen, sollen sie denken: „Wow, die können einfach meine Gedanken lesen!! Die will ich supporten“
Dann hätte die Visitenkarte Geld gebracht und nicht verbrannt.
Wichtig: Diese Story ist keine „haha, der war doof“ Story. Das passiert guten Leuten, weil sie denken, Design ist der Start. Dabei ist es beim Brand gründen nur die Übersetzung!! Aber jetzt hast du mich ja und weißt Bescheid, noch BEVOR du gründest 🙂
Schritt 4: Dein Brand Angebot, bevor du Marketing machst
Beim Brand gründen ist der nächste logische Schritt: Was verkaufst du in welchem Paket?
Egal ob Produkte oder Dienstleistung, du brauchst drei Dinge:
- ein klares Kernangebot
- eine klare Preislogik
- ein klares Ergebnis
Wenn du da schwammig bist, wird später auch dein Content schwammig. Und dann machen Instagram, TikTok, dein Onlineshop oder Pinterest zwar Klicks, aber keine Käufer.
💣 Mini Wahrheit: Viele denken, sie hätten ein Marketing- oder Verkaufs-Problem. Das ist aber nur ein Symptom. In Wahrheit haben sie ein Problem in der Marke, und schlussfolgernd im Marketing.
Schritt 5: Brand Story, ohne zu privat zu werden
Deine Brand Story ist nicht dein Tagebuch. Wir erleben es in den Markenstrategie-Workshops oft, dass hier sehr intime Details preis gegeben werden (ich halte diese auch nur in 1:1 mit dem/der Gründerin, das restliche Team verlässt den Raum). Es ist also kein Tagebuch, darf aber tief gehen, um sich Emotional zu verbinden mit deinem Publikum.
Beim Brand gründen reicht eine klare Struktur:
- Vorher: Was war die Lücke oder das Problem?
- Wendepunkt: Was hast du erkannt oder anders gemacht?
- Heute: Was ist dein Prinzip? Wofür stehst du?
Das ist der Moment, in dem Menschen sich emotional andocken. Und ja, das macht später auch Verkäufe leichter, weil es nicht nur um Produkte geht, sondern um Bedeutung.
Wer hierzu mehr erfahren möchte, kann sich die Hero Story zu Gemüte führen, oder Heroine Story, die ich wirklich schätze und die mich sehr berührt. Hier auch in Buchform*.
*Transparenzhinweis: Es handelt sich um Affiliate-Links. Wenn du über so einen Link kaufst, erhalte ich ggf. eine kleine Provision, mit der du meine Arbeit unterstützt. Für dich bleibt der Preis genau gleich.
Schritt 6: Visuelle Identität, erst jetzt kommt Design
Jetzt darf Design kommen. Und jetzt macht Grafikdesign / Corporate Design / Visuelle Identität Sinn, weil die Optik nicht mehr aus dem Nichts entsteht.
Anstatt endlos Inspiration zusammen zu stückeln, hat das Design jetzt einen Rahmen und Regeln, nach denen es spielen darf! Wir brauchen Grenzen, um unsere Freiheiten zu spüren.
Wenn du zum Beispiel ein YogaStudio betreibst, aber liebend gerne Rap hörst, wirst du das Studio nicht in Beige-Tönen auf Instagram kommunizieren. Du nutzt dann vielleicht eher Farben im Rap-Stil.
Siehst du, wie sich das Design nach den neuen Regeln richtet?
Beim Brand gründen ist das mit dem Logo nämlich nicht immer gleich. Es kommt brutal darauf an, was du verkaufst und wo dein Logo später auftaucht.
Wenn du eine Lifestyle Brand oder Produktmarke aufbaust, bei der dein Logo direkt auf dem Produkt, auf dem Etikett, auf der Flasche oder im Regal zu sehen ist (Bad, Küche, Concept Store, Geschenkshop), dann muss das Logo von Anfang an sitzen.
Weil hier wirklich alles daran hängen kann: Wiedererkennung, Vertrauen, Premium Gefühl, Kaufimpuls. Ein gutes Logo kann im Regal der Unterschied sein zwischen „nimmt man mit“ und „steht da halt“. 💣
Wenn du dagegen eine Personal Brand bist oder als Coach, Beraterin, Dienstleisterin arbeitest, dann ist dein Logo selten der Hauptverkaufshebel. Da reicht oft ein schlichtes Wortlogo, sauber gesetzt, gut lesbar, ohne Schnörkel. Denn hier kaufen Menschen weniger wegen „Logo wow“, sondern wegen deiner Positionierung, deiner Message und dem Vertrauen, das du aufbaust. Logo darf hier gerne ruhig sein und einfach funktionieren, statt ein Kunstwerk zu werden. 🖤✨
Wenn du beim Thema Farben im Kreis läufst, lies meinen Guide „Instagram Branding Farben: So findest du sie ganz einfach und hebst dich ab“.
Und wenn du deine Markenentwicklung als Gesamtprozess einmal sauber sehen willst, dann gibt dir „Erfolgreich eigene Marke entwickeln“ den Überblick.
Affiliate Tools, die ich in der Praxis ständig sehe, und die dir beim Brand gründen wirklich Zeit sparen:
- Buch „Vertrauen, die härteste Währung der Welt“* von Arnd Zschiesche
- ein Pantone Fächer*, wenn du Verpackung oder Print planst, damit Farben nicht zur Überraschungstüte werden
Schritt 7: Kanal Entscheidung, wo wird deine Marke wirklich gefunden?
Viele machen beim Brand gründen den Fehler, alle Kanäle gleichzeitig zu starten: Instagram, TikTok, YouTube. Ergebnis: Overwhelm.
Stattdessen kannst du dir ja schonmal deinen Markennamen auf den Plattformen sichern und dann entscheidest du:
- Wo sucht deine Zielgruppe wirklich?
- Was schaffst du langfristig?
- Welche Form von Sichtbarkeit ist überhaupt machbar?
- Auf welchem Weg ihrer Kundenreise sind sie wo (gehe dafür mal den Tag deiner Idealkundschaft durch in einer Tabelle)
Wenn du leise verkaufen willst, ist Pinterest genial, weil es eher Suchmaschine als Social Feed ist.
Auf meinem Blog habe ich dazu auch einen Artikel, wie du mit Pinterest neue Kundschaft auf deine Produkte aufmerksam machst.
Und wenn du gerade denkst: „Ich habe kein Werbebudget“, dann ist „Produkt bewerben ohne Budget“ genau das, was gerade realistisch ist.
Schritt 8: Content Plan ohne Burnout
Beim Brand gründen brauchst du am Anfang keinen riesigen Content Plan, sondern einen Plan, der a) bei deiner Idealkundschaft Vertrauen aufbaut und b) dich langfristig dran bleiben lässt.
Ich zum Beispiel mache inzwischen kein Instagram mehr, obwohl ich dort absolut phantastisches Klientel gewonnen habe. Mir tut es einfach gut, in „Wellen“ zu arbeiten und auch mal längere Zeit nicht vor der Kamera zu sein und einfach für mich zu sein, ohne nach „außen“ zu gehen in DMs oder Kommentaren. Deshalb bin ich von Instagram / Reels zu Pinterest gewechselt.
Pinterest Starter lieben diese 3 Content Arten:
- Grundlagen: „So funktioniert X“
- Denkfehler Korrektur: „Warum X nicht klappt“
- Schritt für Schritt: „Mach es so, in dieser Reihenfolge“
Das geht übrigens auch fast komplett anonym. Wenn das etwas für dich ist, wirst du diesen Artikel lieben: Das Märchen von der Personenmarke: So bleibst du privat und verkaufst trotzdem
Schritt 9: Marketing und Werbung, erst wenn das Fundament steht
Jetzt darf Marketing kommen. Und wenn du diesen Ablauf eingehalten hast, wird es plötzlich logisch:
- Du weißt, was du sagen willst
- Du weißt, wem du es sagen willst
- Du weißt, warum du anders bist und wie du das zeigen kannst, sodass es kapiert wird
- Du weißt, welche visuelle Sprache deine Marke spricht
- Du weißt, wie du / deine Marke auftrittst, um deine Marke in Köpfen und Herzen der Menschen zu verankern
Und erst dann macht Werbung wirklich Sinn. Weil gekauft werden kann.
Und falls du dich fragst: „Muss ich Ads machen?“
Nein. Die Brands die ich betreue, wachsen erst mal organisch, über Content, Kooperationen, SEO, Pinterest, Newsletter. Ads sind ein Verstärker, kein Ersatz für Positionierung.
Wir konnten so den Umsatz um 1000% steigern:

Die häufigsten Denkfehler beim Brand gründen
Denkfehler 1: Ich brauche erst Reichweite / Viralität
Nein. Reichweite ohne Klarheit ist wie ein Megafon für Kauderwelsch. Es klingt laut, bringt aber niemanden zum Kaufen.
Denkfehler 2: Mein Logo muss perfekt sein
Nein. Logo ist Wiedererkennung, ja. Aber beim Brand gründen ist das Logo nie der Grund, warum jemand kauft. Menschen kaufen, weil sie sich verstanden fühlen. Außer bei Lifestyleprodukten, die Menschen täglich sehen, würde ich absolut Wert legen auf ein Logo, das im Kopf bleibt.
Denkfehler 3: Ich poste einfach mehr
Mehr posten ist oft nur mehr posten. Wenn Positionierung und Message wackeln, bringt „mehr“ nur mehr Chaos.
Q&A: Typische Fragen zur Markengründung
Was ist der erste Schritt, wenn ich ein Brand gründen will?
Der erste Schritt beim Brand gründen ist das Naming Gate: prüfen, ob Name und Marke frei sind, bevor du emotional investierst. DPMAregister für Deutschland ist dafür der offizielle Startpunkt. Falls du das nicht anwältlich machen möchtest, aber dennoch eine fundierte Beratung brauchst, darfst du dich gerne an mich wenden.
Wie finde ich meine Positionierung, ohne mich zu verzetteln?
Nutze die 4 Fragen: warum, was, für wen, wie.
Muss ich beim Brand gründen sofort ein Logo machen lassen?
Nein. Beim Brand gründen ist das Logo später dran. Erst Strategie, dann Design. Wenn du die Reihenfolge sehen willst, lies „Eigene Marke erstellen: 7 Schritte…“.
Wie kann ich meine Brand bekannt machen, ohne Budget?
Mit Content, der Suchintention trifft. Pinterest, Blog, SEO, Newsletter. Mein Artikel „Produkt bewerben ohne Budget“ ist dafür ein sehr guter Einstieg.
Wie merke ich, ob ich Geld an der falschen Stelle verbrenne?
Wenn du Design, Druck, Ads und Tools bezahlst, ohne dass klar ist: für wen, welche Message, welche Differenzierung. Dann ist es ein Warnsignal. Genau deshalb ist die Reihenfolge so wichtig.
Fazit: Brand gründen wird leicht, wenn du die Reihenfolge respektierst
Jetzt weißt du: Du musst nicht mehr machen. Du musst das Richtige machen, in der richtigen Reihenfolge.
Wenn du heute nur eins mitnimmst, dann das:
Brand gründen startet nicht mit Logo und nicht mit Werbung. Brand gründen startet mit prüfen, positionieren, dann übersetzen.
Und wenn du gerade die Erleichterung spürst, weil du jetzt weißt, was als Nächstes kommt, dann war der Artikel genau richtig für dich. Das glaubt mir keiner. 😏✨
P.S.: Wenn du dich beim Naming Gate verhedderst, ist das kein Zeichen, dass du scheiterst, sondern dass du es ernst nimmst. Genau da sparen sich gute Marken später Tausende Euro. 🖤





















