Ohne Plan gepinnt: Die 3 häufigsten Anfänger-Fehler auf Pinterest

Die 3 größten Pinterest-Fehler bei Anfängern

Ohne Plan zu pinnen ist schon so ein Klassiker, dass ich kurz lachen muss und gleichzeitig ein bisschen weinen. 🖤

Denn Pinterest ist das perfekte Anfänger-Spielzeug: Es ist für viele Beginnerinnen und Beginner der erste Ort, an dem sie sich überhaupt trauen, zu einer (noch sehr zarten) Idee zu sammeln. Auch wenn sie vielleicht noch gar kein Geschäft draus machen wollen. Keine Website haben und kein Angebot.

Nur kommt nach ein paar Wochen oft diese Frage: „Okay… und wenn ich damit Geld machen könnte, wie genau wird da jetzt ein GEschäft daraus?“ 😏💅🏽

Und wenn du dich schon selbstständig gemacht hast, weißt du, dass du dich auf Pinterest ausprobieren kannst, ohne dich jeden Tag zu zeigen. ✨ Du erstellst Pins und pinnst, bis du dich fragst:

„Ähm… wie wird aus ‘ich pinne und pinne’ eigentlich irgendwann ‘ich verdiene und verdiene’?“ 😆

Keine Sorge… Wenn du dich da wieder erkennst: Willkommen in der buttischen Misere.

Und bevor du jetzt denkst „ich pinne ja noch gar nicht richtig“ oder „ich hab noch nichts zu verkaufen“: Genau darum geht’s. Also ist hier für alle etwas bei: Für Anfänger und für Leute, die bereits pinnen.

Deshalb zeig ich dir jetzt die 3 häufigsten Pinterest-Fehler am Anfang, damit du dir dieses Rumgeeier sparst.

Doch bevor wir zu Fehler 2 kommen, muss ich dir kurz Fehler 1 um die Ohren hauen, weil der der heimliche König der Geld-Blockaden ist. Jep. Ohne Überforderung.


Fehler 1: Niemand kauft, weil man DIESE EINE SACHE falsch macht auf Pinterest

Du hast gepinnt, deine Pins waren ästhetisch AF, vielleicht sogar richtig ästhetisch. So „oh mein Gott“-ästhetisch.

Ich kenn’s. Ich war auch mal Team „hauptsache hübsch“ (Berufskrankheit).

Als studierte Designerin habe ich in meiner Anfagszeit Pins gebaut, die visuell ansprechend waren, also so Pinterest worthy.

Und trotzdem: nichts passierte. Erfolgreiche Verkäufe? Buchungen? Fehlanzeige: Keine Anfragen. Keine Besuche zu meinem Portfolio. Keine Beratungsgespräche.

Keine „Oh mein Gott, wo warst du mein ganzes Leben?!“-Momente in meinem Postfach, wie ich es von meinem bisherigen Marketing gewohnt war. Jesses Maria. 🌚

Und weißt du, was das Gemeine ist? Pinterest fühlt sich so easy an, dass man denkt: „Ich mache einfach schöne Pins, pinne fleißig und irgendwann kauft schon wer und dann regnet’s automatisch Monetos.“

Das glaubt mir keiner, dass ich anfangs nicht mal wusste, dass man über Pinterest Klientel / Kunden gewinnen kann.

Denn: Ich hab Pinterest nur so genutzt um meine Design-Arbeiten zu zeigen… ich hatte keinen Plan, wohin der Klick führt und wie daraus Vertrauen und dann Einnahmen (oder erstmal: E-Mail-Liste, Anfragen, erste Kunden) werden.

Der Kernfehler ist dabei fast immer der gleiche…

Leute denken Pinterest ist wie Instagram

Pinterest ist kein „Ich poste mal was und hoffe, dass Leute mich liken“.
Pinterest ist eher: Menschen tippen Suchbegriffe ein, um ein Problem zu lösen oder Inspiration zu finden und klicken auf das beste Ergebnis.

Wenn du also pinnst ohne:

  • klare Suchbegriffe (Keywords)
  • klares Thema pro Pin
  • klares Ziel nach dem Klick

… dann ist dein Pin wie ein Buchcover ohne Titel. Menschen registrieren dich zwar. Aber greifen nicht nach dir.

Okay… und wie wird daraus bitte irgendwann Geld? Jesses Maria. 🌚

Der schnelle Fix: Bau dir nen Zwischenschritt

Du brauchst nach dem Klick auf den Pin einen nächsten Schritt, der aus „Oh cool“ ein „Ich vertraue dir“ macht (und das ist nicht dein Shop).

Die Kette für das automatisierte, erfolgreiche Verkaufen lautet:
Pin → Blogartikel → Mini-Verkauf / Freebie → E-Mail → großer Verkauf

Erst dann hast du ein stabiles System gebaut, dass noch Geld verdient, selbst wenn du Jahre lang nichts postest.

So habe ich es geschafft, regelmäßig nebenbei Geld zu verdienen – während ich mich abschminke oder bettfertig mache 😀 Wie ich das gemacht habe, erfährst du hier

Passives Einkommen über Pinterest, Blog und Email-Marketing
Passives Einkommen über Pinterest, Blog und Email-Marketing


Fehler 2: Du glaubst, du musst Verkäufe an deine Expertise koppeln

Das ist so ein typischer Anfänger Gedanke:
„Ich kann doch nicht Alltagsprobleme verkaufen, wenn ich nicht offiziell dafür Expertin bin.“

Und ich sag’s dir liebevoll: Jesses Maria. Natürlich kannst du. 😏

Du musst nicht nur Experten-Themen verkaufen. Denn Pinterest ist voll mit Menschen, die nicht nach „Expertise“ suchen, sondern nach Lösungen und Inspiratino bei echten Alltagsfragen.

Die Suchleiste ist basically ein öffentliches Tagebuch von: „Hilfe, ich krieg mein Leben nicht so sortiert wie ich das gerne hätte (aber bitte in ästhetisch)“

Du musst also kein Studium absolviert haben, in den Themen, bei denen du Menschen hilfst. Du hast sicherlich einige Lieblingsthemen, Hobbies oder Interessen? Die meisten dieser Alltags-Themen eignen sich und du musst dafür nicht mal dein Gesicht zeigen.

Warum Alltagsprobleme oft besser funktionieren

Weil Alltagsprobleme:

  • extrrem konkret sind
  • häufiger gesucht werden
  • schneller zu Klicks führen
  • leichter in Produkte zu übersetzen sind

Und wenn du multipassioniert bist, wie ich: Jackpot. Dann kannst du aus deinen Interessen sogar mehrere Themenwelten bauen, ohne dich zu zerreißen.

Wichtig ist nur: Du brauchst pro Thema eine klare „Schublade“ im Kopf. Sonst wird’s Pinterest Chaos.

Der schnelle Fix: „Erfahrung statt Expertenstatus“

Du musst keine offizielle Ausbildung in deinem Thema haben.

Beispiel:
Du hast dir selbst eine Methode gebaut, wie du bei akuter Überforderung in 20 Minuten wieder Ordnung in deinen Kopf kriegst.
Wenn danach auf Pinterest gesucht wird, ist das einen Pin wert. Und einen Blogpost. Und ein Freebie. Und ja, auch ein Produkt.

Gibt es noch mehr Dinge, die du in deinem Alltag gelöst hast, ohne dass dich jemand dafür bezahlt hat? Genau da steckt manchmal das beste Pinterest Thema.

Wenn du noch gar kein fertiges Business hast, ist Pinterest wirklich Gold wert.
Weil du dort live sehen kannst, wonach Menschen wirklich suchen und welche Themen Klicks bekommen, bevor du irgendwas „perfekt“ gebaut hast.

Der Haken: Wenn du ohne Plan pinnst, sammelst du zwar Views, aber keine Kunden.
Und genau deshalb schauen wir uns jetzt den dritten Fehler an.


Fehler 3: Du wartest, bis alles perfekt ist und machst dann gar nix

Absoluter Sabotage-Klassiker!!

Erst Logo. Erst Website. Erst Brandingfarben. Erst 20 Pinterest-Boards. Erst Instagram. Erst muss ich noch das lernen und das und hier schön machen und die Details.

Vier Wochen später: Du sitzt da, mit Branding-Farbkonzept in Beige (💀) (😆) und dieser Mischung aus „Ich wollte doch nur anfangen“ und frustrierendem „warum hab ich jetzt so nen riesen Knoten im Kopf“..

Kenne ich zu gut!! Als Gestalterin liebe ich diese Feinheiten. Ich könnte da richtig tief rein gehen und mich verlieren in so Themen wie Brandingfarben, Feintuning der Website….

Aber wenn wir uns in die falschen Sachen vertiefen, haben wir irgendwann zwar alles perfekt, aber auf dem Weg dort hin die Lust verloren.

Denn unser unterbewusstes Problem ist: Dass wir glauben, ohne „perfekte Grundlage“ lohnt sich der Start nicht. Dabei ist es genau umgekehrt!!

Perfektion ist in Wahrheit das Aufschiebe-Procrastinations-Outift

Veilleicht denkst du, gerade:

„Wenn es nicht fertig ist, kann ich’s keinem zeigen, sonst blamier ich mich“

Ja, das kann sein und ist okay. Aber in meinen fast 20 Jahren Berufserfahrung habe ich gelernt:

MACH’S BEVOR’S FERTIG IST.

Wenn ein Blogartikel noch nicht perfekt war – raus damit! Wenn das Angebot noch perfekt nicht stand – raus damit!

Anstatt alles perfekt zu machen, habe ich begonnen, grobe Entwürfe / Konzepte zu erstellen und zu veröffentlichen. Also erstmal die Idee teilen und schauen ob es auf Anklang stößt.

So haben 30 Leute mein erstes digitales Produkt gekauft, obwohl es noch nicht mal zu Ende gebaut war.

Es bringt also sehr wohl etwas, unperfekt anzufangen.

Und von da an, optimierst du „on the go“. Das ist wirklich der beste Tipp, den ich dir geben kann. Du optimierst also Stück für Stück, aber erst wenn deine Idee validiert ist:

Bessere Verkaufsseite, besseres Branding. Weil du erst dann Daten hast. Erst dann weißt du, was wirklich ankommt. Alles andere sind Annahmen.

💣 Mini Truth Bomb: In den meisten Fällen brauchst du anfangs kein professionelles Branding, um zu starten. Professionelles Branding kannst du nachziehen. Diese Empfehlung ist jedoch sehr individuell. Wenn du heraus finden möchtest, ob in deinem Fall eine professionelle visuelle Identität von Anfang an Sinn macht, buche hier eine Ersteinschätzung.


Q&A: Typische Fragen von Pinterest Anfängern

„Was, wenn ich noch gar nicht weiß, was ich verkaufen will?“

Antwort: Dann kann Pinterest dein Testlabor sein, Themen mit Suchvolumen zu finden und daraus ein Freebie/eine Warteliste zu bauen. Darauf basierend verkaufst du dein eigenes oder fremdes Angebot, das du liebst (und erhältst als Dankeschön eine Provision). Keine Sorge, das ist technisch gar nicht so schwierig, wie es klingt, wenn du weißt was du Schritt für Schritt tun musst.


„Muss ich einen Blog haben, um Geld zu verdienen?“

Jein. Du solltest eine Seite haben, auf die deine Pinterest-Pins führen, die einen nächsten Schritt anbietet. Das kann auch eine Freebie-Landingpage oder Rabatt-Code für deine Produkte sein. Das Ding ist: Ein Blog hilft immer besser zu verkaufen, weil du hier inspirieren und Probleme lösen kannst. Dadurch baust du Vertrauen auf und erhöhst deine Einkommensmöglichkeiten langfristig und maximal flexibel.

„Wie viele Boards brauche ich wirklich?“

Am Anfang reichen 10 verschiedene Boards, passend zu deinem Thema. Jedes Board ist eine andere Schublade deines Themas. Die Boards richten sich nach einer Schlüsselwort-Recherche, die du easy in Pinterest selbst durchführen kannst.

„Kann ich mit mehreren Interessen starten?“

Ja, aber nicht gleichzeitig im Chaos. Wenn du mehrere Interessen kombinieren möchtest, solltest du ein „Oberthema“ finden oder eine Botschaft / Haltung, für die dein Pinterest / dein Blog steht. Wähle dafür am Besten ein Oberthema, das Menschen auf Pinterest bewegt (denn über Pinterest kommt ja deine Kundschaft)

„Warum sind meine Pins schön, aber bringen keine Ergebnisse?“

Weil Ästhetik nur ein Pluspunkt ist. Pinterest ist eine Bilder-Suchmaschine, wie Google: Wenn niemand nach deinen Pins sucht, wird sie auch keiner finden und du demnach nichts verkaufen. Du brauchst also Suchbegriffe aus einer Keyword-Recherche. Diese Suchbegriffe kommen in die Pin-Beschreibung und den Pin selbst. Mit Problembezug / Inspiration und einer guten DSGVO-konformen Seite, auf die dein Klick führt, wird dein Pin gefunden und geklickt!

„Ist Pinterest in Zeiten von KI wie ChatGPT, Claude und Co überhaupt noch relevant?“

Ja, weil Menschen auf Pinterest ja nach inspirierenden Bildern und Beispielen suchen. Das kann die KI (Stand heute) noch nicht. Daher werden Menschen immer auf Pinterest gehen und ihre Pins dort sammeln 🙂


Fazit

Jetzt hast du erfahren, wie du es schaffst, Pinterest erfolgreich für Verkäufe und Businessaufbau zu nutzen 🖤

Wie gehts für dich weiter?

Du hast das Gefühl, du brauchst noch mehr Infos zu dem Thema Pinterest für Beginner?

Du bist zwar schon auf einem guten Weg, aber möchtest jetzt endlich ein Pinterest-Thema finden und dein Nebenbei-Einkommen einfacher und schneller erreichen?

In wenigen Wochen startet die Pin-dich-reich-Ausbildung.

Dort lernst du, wie du ein stabil laufendes Marketing-System aufbaust, basierend auf Themen, die du liebst.

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Autorin Zuni Kubera

Zuni Kubera

ist unabhängige Beraterin für Markenentwicklung und Brand Management und spezialisiert auf Familienunternehmen und Manufakturen. Sie arbeitete mit führenden Marken wie Opel, Siemens und Gardena. Auf ihrem Blog ELEVATING BRANDS richtet sie sich jetzt jedoch bewusst an Neulinge und heranwachsende Marken, weil sie weiß, dass frühes strategisches Handeln den unternehmerischen Unterschied macht. Mit ihrer Methodik „Holistisches Branding“ konnten sich bereits zahlreiche Brands erfolgreich in einer überfüllten Branche abheben und zu DER Adresse werden Mehr über Zuni >>

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