Du hast ein wahnsinnig tolles Produkt am Start und willst dein eigenes Produkt bewerben, aber dein Marketing-Budget wurde bereits voll ausgeschöpft und liegt nun bei schmalen 0 €? 😱
Jesses Maria, wer sagt denn, dass man Produkte nur mit dicken Werbebudgets bewerben kann?!
Klar, Facebook-Ads & Co. sind verlockend, aber es geht auch anders 💪. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du dein Produkt bewerben kannst, ohne einen einzigen Euro für Werbung und Marketing auszugeben.
Spoiler: Das Ergebnis lohnt sich! 😉
Organisches Brand Building vs. bezahltes Performance Marketing beim Produkt bewerben
Fangen wir mit dem Grundsätzlichen an:
Du kannst dein Produkt bewerben, indem du entweder auf organisches Brand Building (kostet Zeit) setzt oder klassisches Performance Marketing (kostet Geld) betreibst.
Was ist der Unterschied zwischen Brand Building und Performance Marketing?
Brand Building bedeutet, du baust langfristig Vertrauen und Bekanntheit auf. Es geht um deine Marke als Ganzes: Wofür stehst du, welche Werte vermittelst du, wie bringst du Menschen dazu, eine emotionale Bindung zu deinem Business aufzubauen? Das kostet dich vor allem Zeit, Hirnschmalz und Konsequenz, aber kaum Geld.
Performance Marketing hingegen sind die ganzen schnell wirksamen Maßnahmen, die direkt Ergebnisse bringen sollen: z.B. Social Media Ads, Google Ads, bezahlte Kampagnen. Du zahlst X Euro, damit Y Leute dein Angebot sehen und idealerweise sofort klicken oder kaufen. Die Ergebnisse sind sofort messbar, aber eben nur solange dein Budget fließt.
Mit Performance Marketing kaufst du dir gewissermaßen Reichweite auf Knopfdruck beim Produkt bewerben. Brand Building dagegen ist wie ein Schneeballsystem (im positiven Sinne 😜): anfangs klein, aber mit jedem neuen Fan, Follower oder zufriedenen Kunden rollt die Lawine ein Stückchen mehr.
Der springende Punkt: Brand Marketing zielt auf langfristige Kundenbeziehungen ab, während Performance Marketing sofortige, messbare Ergebnisse anvisiert.
Beide Ansätze haben ihre Daseinsberechtigung. Doch wenn 0 € Budget auf deinem Konto für Marketing stehen, bleibt dir erstmal nur der organische Weg.
Die gute Nachricht? Gerade für kleine Brands und Solo-Gründerinnen kann organisches Marketing sogar die nachhaltigere Wunderwaffe sein. Du investierst lieber Zeit als Geld und erhältst im Gegenzug eine Community, die wirklich hinter dir steht. 🖤
Seth Godin’s Tribe-Konzept beim Produkt bewerben: Eine Community, die freiwillig teilt
Wenn wir über organische Markenbildung reden, kommen wir an Seth Godin nicht vorbei. Der Marketing-Guru prägte den Begriff „Tribe“ für eine eingeschworene Gemeinschaft von Fans. Was meint er damit?
Ganz einfach: „Ein Stamm ist eine Gruppe von Menschen, die miteinander, mit einem Anführer und mit einer Idee verbunden sind“
Hier erzähle ich euch mehr dazu:
Deine Aufgabe als Gründerin ist es also, so einen Tribe um deine Marke aufzubauen.
- Eine Gemeinschaft von Leuten, die…
- an deine Idee glauben
- mit dir verbunden sind (weil sie dich als Leader mögen)
- und die auch untereinander verbunden sind (weil sie sich mit Gleichgesinnten austauschen können)
Stell dir vor, deine Marke ist nicht nur ein Shop, sondern eine kleine Bewegung. Ein Club, in dem sich deine Kundinnen und Kunden wie VIPs fühlen. 😍 Wenn du das schaffst, werden diese Leute ganz von selbst, kostenlos dein Produkt bewerben und promoten!
Einfach weil sie es lieben. Sie empfehlen es Freundinnen, teilen Posts darüber und verteidigen deine Marke sogar, falls mal jemand meckert. Kurz: Sie werden zu freiwilligen Markenbotschaftern.
Wie baut man so einen Tribe auf beim Produkt bewerben? Indem du Mehrwert und Emotion schaffst statt plumpe Werbung zu posten. Erzähl deine Geschichte, zeig die Prinzipien hinter deinem Produkt. Geh in den Austausch: Antworte auf Kommentare, frag nach Meinungen, lass deine Community teilhaben oder vielleicht sogar entscheiden.
Ein Tribe entsteht, wenn Menschen spüren: Hier gehöre ich dazu. Das kannst du im Kleinen erreichen, indem du z.B. eine exklusive Facebook-Gruppe für deine Kundinnen gründest, Insider-Witze oder eigene Hashtags nutzt oder hinter die Kulissen blicken lässt.
Seth Godin würde sagen: Finde die Menschen, die ähnliche Ansichten teilen, und gib ihnen eine Möglichkeit zu kommunizieren und sich zu verbinden
Das Beste daran: Ein echter Tribe braucht kein Werbebudget. Er wächst organisch, weil Begeisterung ansteckend ist ✨.
Fallstudie eigenes Produkt bewerben: Haarbänder-Label & Influencer-Empfehlungen zum Nulltarif
Theorie ist gut, aber Praxis ist besser, gell? 😏 Hier ein echtes Beispiel aus meiner Brand-Strategy-Praxis:
Eine meiner Klientinnen (Anja) stellte handgemachte Haarbänder her.
Wunderschöne Modelle, qualitativ top, aber die Verkaufszahlen? Uff. Fühlte sich eher nach Hobby an. Ohne Werbebudget lief da beim Produkt bewerben anfangs nicht viel, obwohl das Produkt klasse war.
Wir haben uns dann voll auf’s organische Brand Building gestürzt.
Zuerst haben wir Anja’s Markenstory geschärft: Bei den Materialien haben wir das betont, was die Konkurrenz nicht sagte. Wir haben endlich sichtbar gemacht, dass jedes Haarband in liebevoller Handarbeit von ihr persönlich gefertigt wird.
Ich habe Anja in’s Verhör genommen und jede Woche stündlich aus ihr heraus gekitzelt, warum man gerade bei ihr kaufen sollte und in der Zusammenarbeit kristalisierte sich heraus, was nur sie kann, weil es sie besonders macht!
Diese Erkenntnisse haben wir auf allen Kanälen kommuniziert und ein richtig charmantes Brand-Image aufgebaut (inklusive einem frechen Sprüchen, die auch deine BFF zu dir sagen würde und dem Motto „Selbstliebe“, denn sie hilft Frauen, denen sonst nicht geholfen wird).
Wir konnten das Produkt bewerben ohne das Produkt zu bewerben 😀
Das hatte riesigen Effekt:

Anja’s Instagram-Profil haben wir ebenfalls optimiert. Vorher:

Nachher: Klare Brandingfarben, eine Mischung aus Produktbildern und persönlichen Stories über sich als Mama



Und natürlich haben wir eng mit der Community interagiert beim Produkt bewerben: Jede Frage beantwortet, jedes Kundenfoto in der Story gefeatured, kleine Umfragen gestartet, welches Muster als nächstes kommen soll. Denn auch das ist „kostenlose“ Produkt-Werbung für dich!
Und dann kam der Schneeball ins Rollen 💥: Eine Influencerin entdeckte Anja’s Haarbänder und war hin und weg von ihrem Profil!
Ohne Anfrage, ohne Bezahlung hat sie in ihrer Story völlig begeistert von dem Haarband erzählt und Anja verlinkt. Ihre Begründung in etwa: „Sie macht das mit so viel Herz, die Message ist einfach klasse, das muss ich einfach unterstützen und teilen!“ 🥰

Was dann passierte, war magisch: Durch diese ehrliche Empfehlung sprangen immer mehr Frauen aus dem Umfeld auf. Plötzlich trugen mehrere Insta-Girls Anja’s Haarbänder in ihren Posts… freiwillig, wohlgemerkt! Es gab keine bezahlten Deals beim Produkt bewerben
Das Resultat? In dem Monat stieg der Shop-Traffic um 450 -1000% (!!!) und der Umsatz schoss in die Höhe, ohne einen Cent für Ads auszugeben. 🎉 Produkt bewerben gegen Geld war ab hier nicht mehr nötig 😀


Anja’s Marke hatte sich durch authentische Empfehlungen wie ein Lauffeuer verbreitet. Warum? Weil die Botschaft saß, sie Herzen berührt und sich abgehoben hat. Plötzlich konnten andere ihr Produkt bewerben … Für 0€!!
Wichtig: Solche Erfolge kann man nicht erzwingen. Organisches Influencer Marketing bedeutet, dass Influencer deine Produkte freiwillig empfehlen, ohne dafür finanziell vergütet zu werden, aber es passiert nur, wenn dein Produkt und deine Story mitten ins Herz treffen und so überzeugen.
Unser Haarband-Atelier hat gezeigt: Mit echter Überzeugungskraft deiner Marke kommen Empfehlungen von ganz allein (und fühlen sich tausendmal besser an als gekaufte Posts ✘ → ✔︎).
Wege zur Sichtbarkeit: Mit oder ohne dich vor der Kamera
Kommen wir zum praktischen Teil:
Es gibt grundsätzlich zwei Herangehensweisen, um Sichtbarkeit für dein Produkt zu bekommen bzw. dein Produkt bewerben und du kannst beide komplett ohne Werbebudget umsetzen.
Weg A) Du gehst als Person nach vorne und präsentierst dein Produkt selbst vor der Kamera (wie Anja oben)
Weg B) Du hältst dich im Hintergrund und lässt Content für dich sprechen, ohne selbst im Rampenlicht zu stehen.
Schauen wir uns beide Wege genauer an: Such dir einfach den aus, der zu dir und deiner Persönlichkeit passt.
A) Wenn du dich selbst zeigen magst
Instagram, YouTube, TikTok & Co. zum Produkt bewerben
Du bist ready für’s Rampenlicht? 💅🏽 Hervorragend, dann nutze das und erzähle DEINE Geschichte. Gerade für Solopreneurinnen ist die eigene Persönlichkeit ein riesiger Pluspunkt in der Vermarktung. Menschen folgen gerne Menschen, nicht nur Logos.
- Instagram: Ideal, um nahbar deine Produkte zu bewerben. Setze auf Reels (denn damit kannst du aktuell organisch am meisten Reichweite abstauben). Zeig in kurzen Clips dein Produkt in Aktion, erzähl die Geschichte dahinter oder mach unterhaltsame Vorher-Nachher-Szenen. Du wirst staunen, wie ein einziger viraler Reel dir Follower und Kunden bringen kann (ohne dass du dafür das Reel bewerben musst). Wichtig ist, Trends mitzunehmen, schlau deine ideale Kunschaft zu anzusprechen und deine Community aktiv zu pflegen (Kommentare, DMs, Umfragen in Stories).
- TikTok: Hier darfst du ruhig unperfekt und echt sein. TikTok liebt Authentizität. Schnapp dir aktuelle Sounds oder Challenges und bastle ein Video, das dein produkt ins rechte Licht rückt. Das kann witzig, überraschend oder emotional sein… Hauptsache, es passt zu dir. Weil TikTok-Content auch auf Instagram Reels wiederverwendet werden kann (und umgekehrt), schlägst du direkt zwei Fliegen mit einer Klappe. Mehr Sichtbarkeit, zero Euro Kosten.
- YouTube: Wenn du gern länger erzählst oder Dinge im Detail zeigst, ist YouTube dein Freund. Klar, ein gutes Video zu drehen dauert länger als ein TikTok, aber dafür hat YouTube den Vorteil, dass deine Videos über die Suche auch Monate oder Jahre später gefunden werden. Ist das jetzt noch Social Media oder schon eine Suchmaschine? Schreibt’s mir in die Kommentare! Überlege dir Formate wie z.B. Tutorials („Wie verwende ich [dein Produkt] richtig?“), Blick hinter die Kulissen („Vlog: Ein Tag im Leben mit meinem Onlineshop“) oder Testimonial-Videos von zufriedenen Kundinnen. Gute Inhalte hier können dir eine treue Anhängerschaft aufbauen und deinen Expertenstatus untermauern. Und das Schöne: Außer Zeit und Mühe kostet es nichts.
- Facebook: Während Instagram, TikTok und YouTube glänzen, solltest du auch klassische Plattformen nicht völlig ignorieren. Je nach Zielgruppe kann eine Facebook-Seite oder -Gruppe sinnvoll sein, um deine Produkte bewerben zu können. Besonders in thematischen Nischen tummeln sich auf Facebook oft engagierte Gruppen, wo du durch echten Mehrwert punkten kannst (bitte nicht stumpf rumspammen, das kommt nicht gut an ✘).
- LinkedIn eignet sich, falls du im B2B- oder Dienstleistungsbereich unterwegs bist. Dort würde man eher dein Expertenthema nach vorne stellen als das einzelne Produkt.
Der Kerngedanke bei diesem Weg A: Du bist das Gesicht deiner Marke. Deine Energie, dein Humor, deine Expertise! All das zieht Leute an. Natürlich bedeutet das auch, dass du dich regelmäßig zeigen und Content produzieren musst. Das kann manchmal anstrengend sein (allein schon die Frage: Was poste ich bloß diese Woche?🙈). Aber dafür baust du ein echtes Personal Brand auf.
Und vergiss nicht: Du kannst auch mal Pausen einlegen. Stories 24/7 sind kein Muss, deine Community versteht das. Wichtig ist nur, dass du authentisch bleibst und mit Freude bei der Sache bist. Dann wird deine Ausstrahlung für sich sprechen und deine Produkte quasi nebenbei mit verkaufen.
Hierfür gibt es folgenden Kurs, den ich auch schon selbst belegt habe, in dem du all das lernst. Schau dir das Training für 0€ an
*Transparenz-Hinweis zu Affiliate Links ☞ Wenn du über so einen Link kaufst, unterstützt meine Arbeit und ich bekomme ggf. eine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich
Hier kannst du den Teilnehmerinnen zuhören und mehr über ihre Ansichten erfahren:
B) Wenn du dich nicht zeigen willst:
Pinterest: Leise Töne mit lauter Wirkung zum Produkt bewerben
Nicht jede fühlt sich wohl dabei, permanent in die Kamera zu grinsen oder das Privatleben zu teilen. Das ist voll okay!
Du kannst auch ohne dich selbst als Testimonial ordentlich Sichtbarkeit für dein Produkt erzeugen. In Nachthemd oder den Kids im Arm :–)
Der Geheimtipp hier heißt: Pinterest.
Pinterest ist kein soziales Netzwerk, sondern eine visuelle Suchmaschine / ein „visuelles Google“. Deshalb musst du auch keine Kommentare oder DMs beantworten. Nice, oder?
Die Leute dort suchen Inspiration und Lösungen, oft mit Kaufabsicht im Hinterkopf (Hallo, DIY-Brain und Wunschlisten 😇).
Das Tolle: Deine Pins (also Beiträge) können monatelang oder gar jahrelang Reichweite bringen, ganz ohne ständige neue Posts. Ein Pin kann heute 100 und in drei Monaten plötzlich 10.000 Views haben, einfach weil er zur richtigen Zeit vom richtigen Publikum entdeckt wird.
Wenn du das gut findest, wirst du diesen Artikel lieben: Diese geheime Marketingidee verkauft 24/7 kreativ deine eigenen Produkte
Wie nutzt du Pinterest jetzt konkret um dein Produkt bewerben?
- Erstelle einen Business-Account auf Pinterest, richte dein Profil schön ein (mit Keywords, z.B. „handgemachte Haarbänder kaufen“, „Vintage Möbel Shop“ – was eben passt).
- Baue Pinnwände rund um dein Thema auf. Achte unbedingt auf vielgesuchte Keywords. Bei einer Haarbänder-Marke wären z.B. Boards wie „Frisurenideen“, „Haar-Accessoire Inspiration“, „Outfits mit Haarband“ sinnvoll.
- Erstelle eigene Pins für deine Produkte, Blogartikel (falls du bloggst) oder Kundengeschichten. Wichtig: Immer ansprechende Bilder oder Grafiken nutzen und eine Beschreibung mit Keywords schreiben.
- Regelmäßig pinnen: Kontinuität zahlt sich aus. Lieber jeden Tag 5-15 Pins als einmal im Monat 50 auf einen Schlag.
- Der Clou: Pinterest bringt Besucher direkt auf deine Website oder in deinen Onlineshop, wenn du es richtig machst. Jeder Pin kann einen Link enthalten, der zu einem Blogpost von dir führt. Stell dir vor, jemand sieht deinen Pin „5 Frisuren mit Haarband für den Sommer“ und landet über den Pin auf deinem Shop: zack, potenzieller Verkauf.

Du erstellst bereits Pins für Pinterest, aber möchtest noch mehr rausholen?
Dann wirst du das hier lieben!
Und das Beste: Du musst dazu nicht deine Persönlichkeit in den Vordergrund stellen, sondern einfach gute Inhalte bieten.
Noch ein großes Plus: Du bist unabhängiger vom „Algorithmus-Stress“ anderer Plattformen. Pinterest belohnt eher guten Evergreen-Content als tägliches Zeigen. Das heißt, du kannst dir Zeiten einplanen, in denen du Pins vorbereitest (Stichwort: Batch Working), und dann lässt du Pinterest für dich arbeiten. Das ist ziemlich entspannend im Vergleich zum ständigen Druck, auf Instagram & Co. performen zu müssen. 😌
Falls du Pinterest bisher kaum auf dem Schirm hattest: Es lohnt sich, dem Ganzen eine Chance zu geben. Eine bekannte Pinterest-Expertin hat gezeigt, dass man mit Blog + Pinterest ein passives Einkommen aufbauen kann, ohne zur dauerpräsenten Selbstdarstellerin zu mutieren beim Produkt bewerben.
Mehr Reichweite, Sales und sogar passives Einkommen ohne ständig auf Instagram live gehen zu müssen klingt echt verlockend. (Den Kurs habe ich selbst getestet und halleluja, er ist Gold wert für alle, die lieber hinter den Kulissen werkeln wollen!)
Wenn du neugierig bist, lies gern meinen ausführlichen Erfahrungsbericht zum Pinterest-Kurs (Achtung, mit Affiliate-Link – das heißt, ich bekomme eine kleine Provision, falls du buchst, ohne dass es dich extra kostet):
Der Pinterest „Pin Dich Reich-Kurs“ von Annika Gonzalez: Ultimativer Erfahrungsbericht
Unterm Strich zeigt Weg B:
Du kannst erfolgreich dein Produkt auf Social Media bewerben, ohne dich persönlich im Social-Media-Rampenlicht zu aalen. Statt Likes für Selfies zu jagen, optimierst du lieber still und clever deinen Content für Suchmaschinen (Pinterest, Google & Co.) und lässt so deine Produkte für dich sprechen.
Hast du noch nicht genug vom Thema? Hier findest du alle meine Artikel zu meinem geliebten Pinterest-Marketing
FAQ: Eigenes Produkt bewerben ohne Budget
Hier beantworte ich ein paar brennende Fragen, die mir rund umÄs kostenlose Produkt bewerben häufig gestellt werden:
Q: Kann man sein Produkt wirklich kostenlos bekannt machen, ganz ohne Werbung?
A: Ja, aber du musst „Währung Zeit“ investieren statt Geld. Du wirst mit kreativen Ideen, gutem Content und Ausdauer arbeiten beim Produkt bewerben. Organische Reichweite entsteht nicht über Nacht. Aber es ist absolut möglich, Produkte zu bewerben ohne Budget, schau dir nur mein Praxis-Beispiel oben mit den Haarbändern an. Wichtig ist, dass du dranbleibst, kontinuierlich postest, interagierst und immer Mehrwert oder emotionale Verbindung lieferst statt stumpf zu verkaufen.
Q: Welche Plattform ist die beste, um ein Produkt ohne Werbebudget zu promoten?
A: Das kommt auf dich und dein Produkt an. Wenn du gerne vor der Kamera stehst und Persönlichkeit zeigen willst, würde ich Instagram oder TikTok empfehlen. Hier kannst du – bildlich gesprochen – auf Instagram dein Produkt bewerben, indem du dich selbst in Szene setzt und unter Umständen schnell Geld verdienen, wie zum Beispiel mit diesem Kurs* 📣
Bist du kamerascheu oder hast einfach keine Zeit für Daily Posts beim Produkt bewerben, dann ist Pinterest erste Sahne, um dein Produkt quasi im Stillen ohne Social Media zu bewerben, ohne klassisches Social-Media-Getrommel. Ein eigener Blog mit SEO kann Wunder wirken und langfristig immer wieder verkaufen, ohne neuen Content zu produzieren, wie ich in meinem Testbericht berichte.
Kurz: Die beste Plattform beim Produkt bewerben ist die, die du langfristig mit Freude bedienen kannst.
Q: Sollte ich doch ein bisschen Geld investieren, z.B. mal einen Instagram-Post oder Reel bewerben?
A: Wenn du 0 € Budget zur Verfügung hast beim Produkt bewerben, ist die Sache eh klar 😅. Aber selbst wenn du ein kleines Budget hättest: Ich würde zu Beginn den Fokus auf wirklich organisches Wachstum legen. Lern erstmal deine Zielgruppe und Inhalte richtig kennen.
Ein Reel bewerben (also als Anzeige pushen) kann zwar temporär mehr Views bringen, aber wenn das Fundament nicht stimmt (Profil, Angebot, Zielgruppe, Konkurrenz, Positionierung, Branding), dann bringt dir der kurze Boost wenig. Später, wenn du eine solide Basis und Community hast, kannst du immer noch mit ein paar Euro testen, wie Ads laufen. Doch fang nicht mit dem Geldeinsatz an, bevor du nicht organisch einiges ausprobiert hast.
Q: Wie lange dauert es, bis man Erfolge sieht, wenn man ohne Budget marketingt?
A: Natürlich länger als mit Geld 😀 Gib der Sache mindestens 3-6 Monate, um ehrlich zu sein. Es kommt drauf an, wie nischig dein Thema ist, wie gut dein Content ankommt und auch ein Stück weit Glück (vielleicht teilt ein großer Account dich früher als gedacht).
Viele geben zu schnell auf beim Produkt bewerben, weil nach 2 Wochen noch kein viraler Hit dabei war. Meine Empfehlung: Setz dir kleine Meilensteine (z.B. „Nach 3 Monaten möchte ich 500 Follower haben“ oder „10 Blogbesucher pro Tag“). Feiere diese Etappensiege! 🎗️ Jeder Schritt nach vorn, sei er noch so klein, ist ein Erfolg. Und denk dran, organische Erfolge wachsen exponentiell: erst langsam, dann immer schneller.
Q: Was ist, wenn organisches Marketing gar nicht zieht?
A: Dann prüfe ehrlich, woran es liegen könnte. Gibt es überhaupt Bedarf für dein Produkt? Ist deine Botschaft klar und ansprechend? Vielleicht musst du auch den Kanal wechseln: Nicht jedes Produkt verkauft sich über Instagram, manche laufen über Pinterest oder YouTube besser.
Oder du brauchst einfach eine Anpassung beim Produkt bewerben in der Content-Strategie (mehr persönliche Geschichten? Mehr How-to-Tipps? Anderes visuelles Design?). Hol dir Feedback von außen, zum Beispiel von Testkundschaft oder einer Brand-Beraterin (ich kenne da zufällig wen ;-)). Manchmal liegt es an Kleinigkeiten. Organisches Marketing funktioniert, aber nur, wenn Produkt und Zielgruppe wirklich matchen (!) und du bereit bist, zu lernen und darauf einzugehen.
Fazit: Weniger Moneten, mehr Muckis 💪
Okay, meine Liebe, Zeit für ein kleines Wrap-up beim Produkt bewerben (und einen letzten Schwank aus Babcia’s Weisheiten 😁):
Du brauchst nicht den dicken Geldbeutel (aka fettes Budget), um dein Produkt bekannt zu machen. Es geht auch mit dicken Gains und damit meine ich Herzblut, Energy, Gefühl und Dranbleiben.
Wir haben gesehen:
- Organisch statt bezahlt: Langfristig denken, eine Marke mit Seele aufbauen statt schnelle Likes einzukaufen beim Produkt bewerben.
- Community & Tribe: Bau dir einen Tribe auf, der freiwillig deine Fahne schwenkt. Fans, die dein Produkt bewerben, weil sie es selber geil finden.
- Praxisbeispiel: Ehrliche Markenarbeit kann Influencer ins Boot holen, ohne dass du sie anheuern musst. Real recognizes real, Baby!
- Sichtbarkeit gibt’s auf vielen Wegen: Ob du nun als Gesicht der Marke die Storys rockst oder im Hintergrund auf der geheimen Plattform Meisterwerke pinnst: wähle den Weg, der zu dir passt. Hauptsache, du machst überhaupt Marketing für 0 € und bleibst nicht im stillen Kämmerlein sitzen.
Am Ende des Tages, vergiss nie: Du und dein Produkt seid es wert, gesehen zu werden. Auch ohne Geld. Also leg los, hab Spaß dabei und hab Geduld mit dir selbst. Rom wurde nicht an einem Tag gebaut und deine Markenbekanntheit auch nicht. Aber jeder Post, jeder Pin, jeder kleine Schritt bringt dich näher ans Ziel.
Ich glaub an dich und bin mir sicher, deine künftigen Kundinnen da draußen warten nur darauf, dich zu entdecken. 🥳
Wenn dir dieser Artikel geholfen oder Mut gemacht hat, dann teile ihn gerne mit anderen Buttigen, die das lesen sollten. 💌 Und falls du Fragen hast oder deine eigenen Erfahrungen teilen möchtest: Ab damit in die Kommentare! Ich freu mich von dir zu hören.
P.S.: Du willst mehr zu Pinterest lernen? Check unbedingt den oben erwähnten Kurs Pin Dich Reich von Annika aus. Ich hab selten so einen durchdachten, praxisnahen Kurs gesehen… perfekt für alle, die marketingmüde sind vom ständigen Social-Media-Hustle. 😉
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